
Lebensqualität im Bestand sichern - Konzepte für die generationenübergreifende Modernisierung
In diesem Seminar stehen die Anforderungen einer generationengerechten und komfortablen Wohnraumgestaltung im Mittelpunkt. Der demografische Wandel stellt Planende zunehmend vor die Aufgabe, Innenräume so zu entwickeln, dass sie langfristig nutzbar bleiben, ohne gestalterische Qualität einzubüßen. Im Fokus stehen daher bedarfsgerechte, praktikable und ästhetisch überzeugende Lösungen – jenseits reiner Normerfüllung.
Vor Ort, in den Räumlichkeiten der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik in Iserlohn, können die Teilnehmenden gebaute Beispiele, technische Hilfen und typische Wohnsituationen in einer umfassenden Ausstellung erkunden. Dabei können sie deren Potenziale für Umbau- und Modernisierungsprojekte im Bestand einschätzen.
Mit Hilfe eines Alterssimulationsanzugs sowie der Nutzung von Rollstühlen oder Rollatoren lassen sich altersbedingte Veränderungen realitätsnah erfahren. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht ein besseres Verständnis dafür, wie sich Komfort, Sicherheit und Wohnqualität durch intelligente Planung verbessern lassen.
Behandelt werden u.a.:
· Demografischer Wandel und ausgewählte Wirkungen, altersbedingte Veränderungen und Herausforderungen
· Grenzen der Anwendung der DIN 18040-2 im Bestand bei der Wohnraumgestaltung
· Gestalterische und technische Optionen: Menschen beim längeren Verbleib in ihrer vertrauten Wohnumgebung unterstützen
· Überblick Kostenträger und Fördermöglichkeiten für die Bauherren
· Austausch zum Thema Barrierefreiheit und Ästhetik - Eigene Vorstellungen und Erwartungen an die herstellende Industrie
Theoretische Grundlagen und praktische Erprobung wechseln sich ab. Die gewonnenen Eindrücke werden kontinuierlich auf planerische Fragestellungen übertragen, um den Transfer in den Berufsalltag zu erleichtern.
Die Veranstaltung ist auf 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.
Teil 1: 10.00 – 11.30 Uhr
15 min. Pause
Teil 2: 11.45 – 13.15 Uhr
45 min. Pause
Teil 3: 14.00 – 15.30 Uhr
15 min. Pause
Teil 4: 15.45 – 17.15 Uhr