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Seminar

Kriminalprävention im öffentlichen Raum

V.-Nr.: 22 001 181
OK  Anmeldung
Termin: Do., 18.08.2022
Ort: Online
Zeit: 09.00-17.30
Ustd.: 8

Kriminalität und Ordnungsstörungen können das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum beeinflussen. Die Wahrnehmung kriminalitätsbezogener Unsicherheit verdichtet sich besonders in sogenannten Angsträumen zur Furcht vor kriminellen Übergriffen, für die sich in polizeilichen Statistiken jedoch oftmals kaum messbare Belege finden. Stattdessen werden häufig Erscheinungen der baulich-physischen Umwelt und soziale Disorder-Phänomene für das Entstehen von Unsicherheitsgefühlen in öffentlichen Räumen verantwortlich gemacht.

In Stadtplanung und Architektur werden daher planerische Ansätze verfolgt, um Vernachlässigung, Verunreinigung und Vandalismus im Stadtraum zu begegnen und vorbeugend zu wirken. Kommunen und Wohnungswirtschaft sehen sich zunehmend mit sozialen und technischen Sicherheitsaufgaben konfrontiert, um Sicherheit in der Stadt und im Wohnumfeld planbar zu machen.

Das Seminar gibt einen praxis- und anwendungsbezogenen Einblick in Aspekte der städtebaulichen Kriminalprävention aus architektonischer, polizeilicher und kriminologischer Perspektive. Die Perspektivenvielfalt verdeutlicht die ressortübergreifende Zusammenarbeit von Planungsämtern, Ordnungs-/Sicherheitsbehörden und sozialen Diensten auf kommunaler Ebene, die für eine erfolgreiche Umsetzung kriminalpräventiver Strategien notwendig ist und sich auch in Standardisierungs- und Normungsprozessen von kriminalpräventiven Planungs- und Gestaltungskriterien im Städtebau widerspiegelt (CEN/TR14383-2).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zu einer differenzierten Anwendung von Planungsmaßnahmen und -methoden im Umgang mit Angsträumen und Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum befähigt werden und potenzielle Nebenfolgen verschiedener Ansätze antizipieren können. An einem konkreten Fallbeispiel sollen gemeinsam Maßnahmen konzipiert werden, die zu einer höheren Sicherheit und Sicherheitswahrnehmung im öffentlichen Raum führen können. Im Vordergrund stehen dabei sehr unterschiedliche Aspekte gestalterischer, baulich-technischer, aber auch sozialer Art: Identifikation und Nutzungsfunktionen, Eigenverantwortung und Patenschaften, Transparenz und Kommunikation, Partizipation und Integration, technische Überwachung und stadtbildgerechte Zugangskontrollen, Gebäude- und Umfeldgestaltung.

Zeitliche Abfolge:
Teil 1: 09.00 – 10.30 Uhr
30 min. Pause
Teil 2: 11.00 – 12.30 Uhr
90 min. Pause
Teil 3: 14.00 – 15.30 Uhr
30 min. Pause
Teil 4: 16.00 – 17.30 Uhr

Das Seminar beinhaltet interaktive, seminaristische Kommunikationsformen und bietet Gelegenheit für individuelle Fragen.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme am Online-Seminar:

Hardware: Sie benötigen einen PC / Laptop mit stabilem Internetzugang und idealerweise ein Headset (alternativ: PC-Lautsprecher und Mikrofon oder Einwahl über Telefon); außerdem ist die Verwendung einer Web-Cam empfehlenswert.

Software: Wir führen unsere Online-Seminare über die Software "Zoom" (Windows/Mac) durch. Testen Sie über zoom.us/test, ob Ihr Computer alle Voraussetzungen erfüllt.

Zugangsdaten: Wir versenden 3 Tage vor dem Online-Seminar die Zugangsdaten und ggf. weitere Informationen an die bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse der teilnehmenden Person.

Weitere technische und organisatorische Hinweise zu unseren Online-Seminaren haben wir für Sie in einem praktischen Info-PDF als Download zusammengefasst.


Referenten

Dipl.-Ing. C. Voigt, Architektin und Stadtplanerin
Dipl.-Ing. (FH) B.A. J. Schumacher, Kriminaloberkommissar Polizei NRW
Dipl.-Soz. Dr. T. Lukas

Kosten

150,-- EURO für Mitglieder der AKNW
300,-- EURO für sonstige Teilnehmer

 

  • Architekt/in
  • Landschaftsarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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