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Seminar

Der Projektleiter als Konfliktmanager

V.-Nr.: 20 001 241
OK  Anmeldung
Termin: Mo., 28.09.2020
Ort: Düsseldorf
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

Jede Führungskraft und jeder Projekt- oder Teamleiter wird früher oder später mit Konflikten konfrontiert, die das Funktionieren des Systems beeinträchtigen, schlimmstenfalls zum Scheitern bringen. Besonders im Bereich des Projektmanagements, mit schnell wechselnden Rahmenbedingungen und heterogenen Teams und weiteren Beteiligten, ist effizientes Konfliktmanagement unerlässlich. Hinter technischen Entscheidungsprozessen stehen immer Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und Interessen. Hinzu kommen Machtverhältnisse, Hierarchie und gruppendynamische Prozesse. Jeder Fall ist einmalig und verlangt eigene Lösungen. Ein Rezept „Was muss ich in bestimmten Situationen tun?“ gibt es nicht.

Der Teamleiter bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Diplomatie und Durchsetzungsfähigkeit. Als Konfliktmanager ist er nicht neutral. Verantwortlich für die Projektziele, ist er selbst Partei und muss in einer Konfliktsituation auch selbst Position beziehen. Keine einfache Aufgabe! Konflikte zu vermeiden ist gut gemeint, in der Praxis jedoch selten möglich. Die Projektbeteiligten sind in ihren Handlungen, Emotionen und Beziehungen zueinander nicht kontrollierbar. Konfliktvermeidung kann schlimmstenfalls kontraproduktiv sein, nachhaltige Lösungen verhindern und Untergrundkonflikte erzeugen. Die beste Konfliktvermeidung besteht darin, aufmerksam zu beobachten und auf eine Konfliktsituation sofort, d. h. im Entstehen zu reagieren. Ziel ist es, nicht den Konflikt, sondern die Konflikteskalation zu vermeiden - und den Konflikt zu lösen!

Im Seminar werden neben einem Minimum an Konflikttheorie zu Entstehen und Ausprägung Fallbeispiele analysiert und Handlungsalternativen diskutiert. Auch erfahren die Teilnehmer etwas über wichtige neurowissenschaftliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem menschlichen Kommunikationsverhalten. Ziel ist es, Sensibilität für differenziertes Vorgehen und einen stabilen Standpunkt in Konfliktsituationen zu entwickeln, unvorhergesehenen Situationen situatives Handeln entgegenzusetzen, Gelassenheit im Streit zu zeigen und Ruhe in die Aufregung zu bringen. Die Fähigkeit zur Konfliktlösung beruht auf einer Geisteshaltung, die den Konflikt nicht als Ausnahme vom Normalzustand oder als Anlass zum Zweikampf sieht, sondern als zu lösende Aufgabe.

Referent

Dipl.-Ing. L. E. Keck, Architekt

Kosten

130,-- EURO für Mitglieder der AKNW
260,-- EURO für sonstige Teilnehmer

 

  • Architekt/in
  • Innenarchitekt/in
  • Landschaftsarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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