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Seminar

Innerstädtische Handelsentwicklung im Spannungsfeld von Stadtplanung und Projektentwicklung

V.-Nr.: 20 001 244
fast ausgebucht  Anmeldung
Termin: Mi., 30.09.2020
Ort: Düsseldorf
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

In dem Seminar wird das Spannungsfeld zwischen Stadtplanung und Projektentwicklung ausgelotet. Die an der Innenstadtentwicklung beteiligten Träger der kommunalen Planung und Wirtschaftsförderung, Architekten, Stadtplaner und Projektentwickler stehen vor der komplexen Aufgabe, unter Beachtung bauplanungsrechtlicher Vorschriften, entwicklungsplanerischer Ziele der Kommunen und wirtschaftlicher Anforderungen privater Investoren/Betreiber von Handelsunternehmen, die Innenstädte und Ortskerne als urbane Lebensräume in ihrer Lebens- und Versorgungsvielfalt zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten.

Dies geschieht vor dem Hintergrund einer seit Jahren anhaltenden Erosion des innerstädtischen Einzelhandels, insbesondere durch den Verlust inhabergeführter Fachgeschäfte, aber auch namhafter Waren- und Textilhäuser. Die Ursachen sind allseits bekannt: Zunahme des Wettbewerbs und Kostendrucks durch den Internethandel, Zunahme internationaler Filialketten, Shopping- und Outlet-Center, Discount- und Fachmärkte - oftmals in peripherer Lage außerhalb der Innenstädte.

Umfangreiche Forschungsmittel (ExWoSt) sowie Förderprogramme der EU, des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen, wie z. B. Stadtumbau West, „Ab in die Mitte“, Stadt- und Citymarketing, Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) und Leerstandsmanagement, wurden zur Vitalisierung der Cities eingesetzt. Sie haben nicht verhindern können, dass die Innenstädte zunehmend an Handelsbedeutung verlieren und vielerorts Leerstände und Mindernutzungen bis in die Hauptgeschäftslagen vorgedrungen sind.

Können private Investoren, Projektentwickler und Betreiber, gestützt auf ein starkes Interesse institutioneller Anleger an deutschen Handelsimmobilien, den Erosionsprozess in Innenstädten stoppen? Welche stadtplanerischen und planungsrechtlichen Rahmensetzungen sind erforderlich? Wie können wirtschaftliche und standortbezogene Anforderungen der Projektentwicklung in die kommunale Planung einbezogen werden? Welche Verfahrensschritte sind zu empfehlen?

Die Projektentwicklung kann einen wichtigen Beitrag zur Vitalisierung der Innenstädte leisten, wenn sie in ein Einzelhandels- und Standortkonzept eingebunden wird.


Referenten

Dipl.-Ing. P. U. Berger, Architekt und Stadtplaner, SV für Handel im Städtebau
H. Ortner, Geschäftsführer, HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH

Kosten

130,-- EURO für Mitglieder der AKNW
260,-- EURO für sonstige Teilnehmer

Die Seminarkosten dieser Veranstaltung beinhalten einen Snack.

 

  • Architekt/in
  • Innenarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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