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Seminar

Spielplätze — Orte und Räume als Bewegungs- und Spielräume für Kinder und Jugendliche

V.-Nr.: 19 001 337
OK  Anmeldung
Termin: Di., 26.11.2019
Ort: Düsseldorf
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

Spielplätze sind die für Kinder legitimierten Räume in der Stadt, bieten aber allein nicht genügend Flächen, um gesund aufwachsen zu können. Kinder benötigen zusätzlich zusammenhängende Bewegungs- und Begegnungsräume. Sie brauchen Flächen, die sie für sich allein beanspruchen dürfen, aber auch offene Räume für Begegnungen mit anderen Generationen - zusätzlich zu den Spielplätzen. Alle Orte können mithelfen, dass Kinder in den urbanen Räumen sichere Spiel- und Bewegungsräume zum Experimentieren vorfinden. Auf Spielplätze allein ist der Nutzungsdruck enorm groß. Spielplätze gelten auch als Ausgleichsflächen für freie Spiel- und Bewegungsräume, die durch die Verdichtung und den immer noch zunehmenden Autoverkehr verloren gehen. Diese Ausgleichsflächen entsprechend der Länderbauordnungen benötigen ebenso eine hohe Qualität, die es gilt, in den Bau- und Investorenausschreibungen festzuhalten. Darüber hinaus scheinen auch Sicherheitsfragen in vielen Fällen die kreative Kraft einzuengen.

Es ist möglich, städtische Räume und Spielflächen eindeutig zu Gunsten von Kindern anzubieten. Dabei spielen Argumente zur gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine entscheidende Rolle. Es gilt, den öffentlichen Raum, insbesondere Spielbereiche und Grünanlagen, aus der Perspektive von Kindern zu gestalten, Bewegungsabläufe zu ermöglichen und in kreativen Prozessen Flächen in der Kommune zu gestalten, in denen Kinder nicht nur Möbel und Geräte abspielen, sondern experimentell eigene Abenteuer erleben können.

Kultur des gesunden Aufwachsens
Standortqualitäten, städtebauliche Einordnung
Raum- und Gestaltqualitäten
Alternativen: Spielen und Bewegen überall - quer gedacht
Zwischenräume / Vernetzungsqualitäten / bespielbare Wege für alle Generationen
Was macht eigentlich der Rollator auf dem Spielplatz?
Nachhaltigkeit
Nachschlag: Was macht Kinder sicher?
Beispielprojekte (u. a. "alla hopp!"- und weitere Bewegungsanlagen)
Beteiligung von Kindern

Referent

Dipl.-Ing. D. Schelhorn, Landschaftsarchitekt

Kosten

140,-- EURO für Mitglieder der AKNW
280,-- EURO für sonstige Teilnehmer

Die Seminarkosten dieser Veranstaltung beinhalten einen Snack.

 

  • Landschaftsarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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