
Schadensfrei bauen - Feuchtigkeitsschutz erdberührter Bauteile - Neue Entwicklungen
Nach dem Erscheinen der Norm für Abdichtungen erdberührter Bauteilflächen DIN 18533 im Jahr 2017 sind die DIN-Normen für Abdichtungen und für den Feuchteschutz von erdberührten Bauteiloberflächen grundlegend geändert worden. Dies war erforderlich, um nach dem neuen Kontaktflächenmodell die Einwirkungen von Wasser aus dem Baugrund in der neuen Norm für Baugrund, DIN 4095‑1, zu beschreiben. Die Maßnahmen gegen die daraus resultierenden Beanspruchungen auf Abdichtungen bzw. auf wasserundurchlässige Bauteile werden hingegen jeweils in der Abdichtungsnorm und in der WU‑Richtlinie behandelt. Dies ergibt den Vorteil, dass die fachlichen Zuordnungen der Wassereinwirkungen zum Baugrund und die Abdichtungen in den jeweils dafür einschlägigen Normen beschrieben werden.
Dabei zeichnet sich ab, dass von derzeitigen, regelmäßig gestellten Maximalforderungen, alles gegen Druckwasser bemessen zu müssen, bei genauerem Hinsehen in den meisten Fällen abgerückt werden kann. Das bringt erhebliche Vereinfachungen und Kostenreduzierungen mit sich. Das ist aber nur möglich, wenn die mit ausreichenden Sicherheiten entwickelten Empfehlungen der DIN 4095-1 berücksichtigt werden.
Aus dem Inhalt:
∙ Grundlagen des Feuchtetransports
∙ Die neu in der Baugrundnorm beschriebenen, fallbezogenen Wassereinwirkungen, Einzelfallbetrachtungen
∙ Abdichtungsnormen: Klassifizierung der Einwirkungen und der Nutzung, tatsächliche Einwirkungen an Bodenplatten: keine Abdichtung auf Bodenplatten und keine Mauerquerschnittsabdichtungen erforderlich? Zu erwartende Regelungen der Einwirkung, Klärung tatsächlicher Notwendigkeiten des Feuchteschutzes im Baugrund; Kombination von „schwarzen“ und „weißen“ Systemen
∙ Gebrauchstauglichkeit von wasserundurchlässigen Konstruktionen
∙ Maßnahmen bei Feuchtigkeitsschäden erdberührter Bauteile – immer erforderlich? Lösungen ohne nachträgliche Abdichtungen und ohne nachträgliche Querschnittsabdichtungen
Die Veranstaltung ist auch geeignet zur Vorbereitung für die öffentliche Bestellung zum Sachverständigen für Schäden an Gebäuden.
Teil 1: 09.00 – 10.30 Uhr
30 min. Pause
Teil 2: 11.00 – 12.30 Uhr
60 min. Pause
Teil 3: 13.30 – 15.00 Uhr
30 min. Pause
Teil 4: 15.30 – 17.00 Uhr
Hardware: Sie benötigen einen PC / Laptop mit stabilem Internetzugang und idealerweise ein Headset (alternativ: PC-Lautsprecher und Mikrofon oder Einwahl über Telefon); zudem ist die Verwendung einer Web-Cam empfehlenswert.
Software: Wir führen unsere Online-Seminare über die Software 'Zoom' durch. Wir empfehlen die Verwendung der kostenfreien App 'Zoom Workplace' (Download unter zoom.us/download ). Eine Browser-basierte Teilnahme ohne Installation der Software ist ebenfalls möglich, allerdings stehen dabei - abhängig vom verwendeten Browser und Ihren persönlichen Einstellungen - möglicherweise nicht alle Funktionen zur Verfügung. Prüfen Sie ggf. über zoom.us/test, ob Ihr Endgerät alle Voraussetzungen erfüllt.
Zugangsdaten: Die Zoom-Zugangsdaten werden der teilnehmenden Personen etwa drei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet und parallel im persönlichen Benutzerkonto (unter ‘Meine Teilnahmen’ per Klick auf die entsprechende Veranstaltung) bereitgestellt.
Weitere grundlegende technische und organisatorische Hinweise zu unseren Online-Seminaren (insbesondere für unerfahrene Zoom-Nutzer:innen) haben wir für Sie in einem praktischen Info-PDF als Download zusammengefasst.
Details
V.-Nr.26001236
TerminDo., 17.09.2026
Zeit09:00 - 17:00
OrtOnline
ArtOnline-Seminar
Fortbildung
Pkt./Ustd.8
Kosten
Mitglied150,00 €
Gast300,00 €
Preise umsatzsteuerfrei gemäß UStG § 4 Nr. 21 a) bb)
Referent
Prof. Matthias Zöller, Dipl.-Ing. Architekt und ö.b.u.v. SV für Schäden an Gebäuden