Anschnitt

Entlang der Tram de Liège - Grands Projets und Mikrointerventionen in Lüttich

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Liège | Lüttich erfindet sich neu. Mit einem langen Atem und trotz enormer Strukturprobleme arbeiten Stadt, Politik, eine kritische Bürgerschaft und die Wirtschaft an einer spezifischen Lütticher Stadtidee. Dieser mittlerweile über 30 Jahre andauernde Transformationsprozess ist nicht frei von Widersprüchen, Brüchen, Rückschlägen und Konflikten, jedoch wird „im Bestand“ ein neues Lüttich erkennbar und spürbar. Dabei spielt die neue Tram, die als grüne Linie entlang der Maas geführt wird, eine zentrale Rolle. Sie bildet das „Rückgrat“ einer vom Autoverkehr entlasteten Mobilität, gibt der Stadt eine frische Identität, erschließt die neu zu entwickelnden Quartiere und soziokulturellen Infrastrukturen.


Wir werden im doppelten Wortsinn „erfahren“, wie für die baulich-strukturellen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Problemstellungen spezifische „Lütticher Lösungen“ entwickelt werden.

 

Ziel ist es, sich anhand beispielhafter Orte und Bauwerke mit der Genese und den Perspektiven des Stadtraums auseinanderzusetzen sowie äußerst lehrreiche Lösungsansätze und Konflikte bei der Weiterentwicklung von Architektur und Raum kennenzulernen:

 

  • der Hauptbahnhof Liège-Guillemins (Santiago Calatrava) und die problematische Entwicklung des Quartier Paradis,
  • die neue Tram als Gesamtintervention im Stadtraum, einschließlich Depot, P+R-Häusern und mulitmodalen Stationen (Greisch | Atelier du Sart-Tilman | Cabinet Richez | Transamo | STIB)
  • die neue Messe (Archipelago | Francisco Mangado | Greisch) und ein brutalistisches Stadtquartier (EGAU) samt „gefalteter“ Kirche (EGAU | Jules Mozin)
  • der in Stand gesetzte Parc Astrid und die Baustelle des Écoquartiers Rives Ardentes (Masterplan und Park: Sweco mit verschiedenen Akteur:innen)
  • verschiedene neue Aufstockungsprojekte, zwei Gründerzentren Noshaq im historischen Baubestand (Valentiny Architectes | Atelier d’Architecture Pierre Hebbelinck)
  • der Stadtteil Sclessin mit dem Stadion und einem Blick auf den letzten Hochofen von Seraing
  • der in Stand gesetzte modernistische Campus Val-Benoît (Bestand: Joseph Moutschen | Albert Puters und andere, Sanierung: Baumans-Deffet Architecture et Urbanisme | Alain Dirix)

 

Änderungen sind vorbehalten.

 

Unsere Streifzüge mit der Tram und zu Fuß (ca. 10 km) erfordern festes Schuhwerk und etwas körperliche Fitness. Eine Mittagspause ist eingeplant, Verpflegung auf eigene Kosten. Die An- und Abreise erfolgt in Eigenregie, Treffpunkt morgens: Hauptbahnhof Liège-Guillemins. Genauere Infos erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vor der Veranstaltung.

Details

V.-Nr.26001110


TerminFr., 24.04.2026

Zeit10:00 - 17:45

OrtLiège / Lüttich

ArtFachexkursion
Fortbildung


Pkt./Ustd.8


Kosten

Mitglied150,00 €

Gast300,00 €

Preise umsatzsteuerfrei gemäß UStG § 4 Nr. 21 a) bb)


Statusausgebucht

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Referenten

  • Dipl.-Ing. Markus Ulrich, Architekt
  • Dipl.-Ing. Joachim Schmidt

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