
Quartiersmanagement: so funktioniert es*
Gebaute Umwelt – soziologische Aspekte: zwischen diesen Bereichen erstreckt sich das Tätigkeitsfeld des Quartiersmanagements. Es hat sich in den letzten Jahren als wirksames Instrument erwiesen, um die Entwicklung von städtischen oder auch ländlichen Gebieten in eine zukunftsfähige Richtung zu steuern. Den Anwohner:innen und Akteur:innen vor Ort die Wirksamkeit von Partizipation und gemeinsamen Zielen erlebbar zu machen, sind Ansatzpunkte und Schlüssel zu einer nachhaltig positiven Entwicklung.
Auf Basis umfangreicher Praxiserfahrung in diesem Themenfeld werden die wesentlichen Aspekte des Quartiersmanagements vermittelt, strukturiert und diskutiert – von den theoretischen Grundlagen bis hin zur langfristigen Verstetigung. Die Inhalte werden anhand von Praxisbeispielen anschaulich erläutert.
Projektgebiete: Merkmale und Zielsetzungen:
∙ Akuter Handlungsbedarf oder Prophylaxe: Wann kommt ein Quartiersmanagement zum Einsatz? Zahlen und Indikatoren, Außenwahrnehmung, Identifikation und Fluktuation, Quartierssauberkeit und Vandalismus, Aufenthalts- und Lebensqualität
∙ Initiatoren und Ziele: Städtebauförderung, kommunale und wohnungswirtschaftliche Projekte – das Quartiersmanagement als Bindeglied zwischen Auftraggeber und Anwohner:innen. Ziel ist es, gemeinschaftlich resiliente Quartiere zu schaffen.
Gemeinsam an einem Strang ziehen: Akteur:innen, Stakeholder, Partizipation:
∙ Expertenwissen vor Ort nutzen: Anwohner:innen, lokale Akteur:innen und Stakeholder einbinden
∙ Partizipation: die Bedeutung von Mitgestaltung, das Erfahren von Selbstwirksamkeit
∙ Soziologische Aspekte in der Architektur mitdenken – kleine Maßnahmen, große Wirkung: Wie kann Gebautes den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität fördern oder behindern? Angsträume rückbauen, Begegnungsorte fördern
Prozessplanung und -umsetzung:
∙ Projektstart: Bedarfsanalyse und Planung, Themenfelder und erste Schritte
∙ Partizipation moderieren und strukturieren: Formate
∙ Gemeinschaft erleben: Meilensteine, Erfolgserlebnisse
∙ Netzwerken, Kommunizieren, Austauschen: das dichte Netz knüpfen
∙ Projekt zu Ende – und dann? Langfristige Verstetigung von Anfang an mitdenken
Besondere Schwerpunkte:
∙ Architektur als Instrument für soziales Miteinander: wie können Architektur und Gestaltung soziale Interaktionen fördern? Gemeinschaftliche Räume, temporäre Nutzungen, urbane Gärten
∙ Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte: vorhandene Ressourcen nutzen, umweltpädagogische Ansätze verfolgen, Innovationen erproben
Teil 1: 09.00 – 10.30 Uhr
30 min. Pause
Teil 2: 11.00 – 12.30 Uhr
60 min. Pause
Teil 3: 13.30 – 15.00 Uhr
30 min. Pause
Teil 4: 15.30 – 17.00 Uhr
Hardware: Sie benötigen einen PC / Laptop mit stabilem Internetzugang und idealerweise ein Headset (alternativ: PC-Lautsprecher und Mikrofon oder Einwahl über Telefon); zudem ist die Verwendung einer Web-Cam empfehlenswert.
Software: Wir führen unsere Online-Seminare über die Software 'Zoom' durch. Wir empfehlen die Verwendung der kostenfreien App 'Zoom Workplace' (Download unter zoom.us/download ). Eine Browser-basierte Teilnahme ohne Installation der Software ist ebenfalls möglich, allerdings stehen dabei - abhängig vom verwendeten Browser und Ihren persönlichen Einstellungen - möglicherweise nicht alle Funktionen zur Verfügung. Prüfen Sie ggf. über zoom.us/test, ob Ihr Endgerät alle Voraussetzungen erfüllt.
Zugangsdaten: Die Zoom-Zugangsdaten werden der teilnehmenden Personen etwa drei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet und parallel im persönlichen Benutzerkonto (unter ‘Meine Teilnahmen’ per Klick auf die entsprechende Veranstaltung) bereitgestellt.
Weitere grundlegende technische und organisatorische Hinweise zu unseren Online-Seminaren (insbesondere für unerfahrene Zoom-Nutzer:innen) haben wir für Sie in einem praktischen Info-PDF als Download zusammengefasst.
Details
V.-Nr.26001056
TerminMi., 11.03.2026
Zeit09:00 - 17:00
OrtOnline
ArtOnline-Seminar
Fortbildung
Pkt./Ustd.8
Kosten
Mitglied120,00 €
Gast240,00 €
Preise umsatzsteuerfrei gemäß UStG § 4 Nr. 21 a) bb)
Statusausgebucht
Referentin
Dipl.-Ing. Dorothee Linneweber, Architektin und Quartiersmanagerin