
Update Pflegeheimplanung - Neue Herausforderungen - neue Konzepte
Hinweis: Aufgrund einer akuten Erkrankung der Referentin muss die Veranstaltung vom 08.12.2025 auf Montag, den 26.01.2026 verschoben werden.
Pflegeheime befinden sich im Umbruch. Als Klassiker und tragende Säule der Versorgung pflegebedürftiger Menschen sind sie heute mit konkurrierenden Angeboten und neuen Herausforderungen konfrontiert, auf die es pflegerisch und baulich zu reagieren gilt.
Zweibündige Solitäreinrichtungen mit langen Fluren, Doppelzimmern und Speisesaal sind Auslaufmodelle, die weder den Ansprüchen der heute meist hochaltrigen und oft demenzerkrankten Bewohnerschaft noch ihrer Angehörigen entsprechen. Für die Verbesserung der Wohn- und Versorgungsqualität bei Pflegebedarf stehen heute vielmehr alternative Wohnformen und Quartierskonzepte mit hybriden pflegerischen Angeboten im Fokus der sozialpolitischen Zielsetzung.
Was wird in diesem Kontext aus den institutionellen Häusern der vergangenen Jahrzehnte und wie sehen Alternativkonzepte aus? Welche Ziele verfolgen Bund und Länder mit dem Pflegeversicherungsgesetz und den Landesheimgesetzen? Welche baulichen Anforderungen an Heime resultieren aus Klientelveränderung, Kostensteigerungen, Pandemie und Klimawandel? Und wie gelingt es, stationäre Pflege in attraktiven Wohnsettings anzubieten?
Diese Fragen werden im Seminar anhand zahlreicher Projektbeispiele und im Kontext gesetzlicher Planungsgrundlagen thematisiert und beantwortet. Es wird vermittelt, wie sich vollstationäre Pflegeeinrichtungen von institutionellen Gesundheitsbauten zu wohnlichen Quartiersangeboten entwickeln. Im Seminar werden mit den Teilnehmenden Zukunftsperspektiven diskutiert und Projekterfahrungen mit Neubau und Modernisierung ausgetauscht.
Seminarinhalte:
Entwicklungstrends und neue Herausforderungen:
∙ Pflegeheime im Umbruch
∙ architektonische und konzeptionelle Varianten
∙ bauliche Flexibilität und Nachhaltigkeit
∙ Quartiersprojekte und Hybrideinrichtungen
Planungsgrundlagen:
∙ Anforderungen aus Landesbauordnung und Heimgesetz
∙ Barrierefreiheit – was geht im Heim?
∙ Lehren aus der Pandemie – baulicher Infektionsschutz
∙ Schutz vor Starkregen- und Hitzeereignissen
∙ Innenraumgestaltung und Freianlagen
∙ Räumliche Anforderungen
∙ Licht, Farbe und Material
∙ Healing architecture
∙ Garten und Freisitze
Projektbeispiele:
Modernisierung, Umnutzung und Neubau
Teil 1: 09.00 – 10.30 Uhr
30 min. Pause
Teil 2: 11.00 – 12.30 Uhr
60 min. Pause
Teil 3: 13.30 – 15.00 Uhr
30 min. Pause
Teil 4: 15.30 – 17.00 Uhr
Hardware: Sie benötigen einen PC / Laptop mit stabilem Internetzugang und idealerweise ein Headset (alternativ: PC-Lautsprecher und Mikrofon oder Einwahl über Telefon); zudem ist die Verwendung einer Web-Cam empfehlenswert.
Software: Wir führen unsere Online-Seminare über die Software 'Zoom' durch. Wir empfehlen die Verwendung der kostenfreien App 'Zoom Workplace' (Download unter zoom.us/download ). Eine Browser-basierte Teilnahme ohne Installation der Software ist ebenfalls möglich, allerdings stehen dabei - abhängig vom verwendeten Browser und Ihren persönlichen Einstellungen - möglicherweise nicht alle Funktionen zur Verfügung. Prüfen Sie ggf. über zoom.us/test, ob Ihr Endgerät alle Voraussetzungen erfüllt.
Zugangsdaten: Die Zoom-Zugangsdaten werden der teilnehmenden Personen etwa drei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet und parallel im persönlichen Benutzerkonto (unter ‘Meine Teilnahmen’ per Klick auf die entsprechende Veranstaltung) bereitgestellt.
Weitere grundlegende technische und organisatorische Hinweise zu unseren Online-Seminaren (insbesondere für unerfahrene Zoom-Nutzer:innen) haben wir für Sie in einem praktischen Info-PDF als Download zusammengefasst.