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Seminar

SV-Fortbildung: Wärmebrücken — Nachweisverfahren nach EnEV und KfW

V.-Nr.: 18 001 139
OK  Anmeldung
Termin: Mi., 06.06.2018
Ort: Düsseldorf
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

Dieses Seminar ist Teil der modularisierten Seminarreihe zur Qualifizierung als „Energie­effizienz-Experte für Förderprogramme des Bundes Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ (KfW). Weitere Informationen: www.akademie-aknw.de/bundesfoerderprogramme/. Geeignet als Sachverständigenfortbildung für staatlich anerkannte Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz.

Der Anteil der linearen Wärmebrücken am gesamten Transmissionswärmeverlust durch die Bauteilhülle spielt bei der Bilanzierung von energieeffizienten Gebäuden eine immer größere Rolle. Dazu besteht eine Reihe von Nachweisverfahren. Neben der Anwendung von pauschalen Zuschlägen nach EnEV und dem Nachweis der Gleichwertigkeit nach DIN 4108 Beiblatt 2, dem detaillierteren Nachweis der Verluste über Wärmebrückenkataloge oder dem aufwändigen Nachweis über die Simulation der Wärmebrücken ist mit der EnEV 2014/16 ergänzend ein vereinfachtes Verfahren zum Ansatz des ermäßigten pauschalen Zuschlags eingeführt worden. Dagegen hat die KfW für die Bilanzierung von KfW-Effizienzhäusern mehrere eigene Nachweisverfahren entwickelt, sodass der Planer hier zwischen insgesamt vier Methoden zu wählen hat. Angesichts dieser verwirrenden Vielfalt an Nachweismethoden und Anforderungen stellt sich die Frage nach der sinnvollen Anwendung in der Praxis.

In der Veranstaltung werden die unterschiedlichen Nachweis- und Berechnungsmethoden nach EnEV und KfW eingehend vorgestellt und miteinander verglichen: Nachweismethoden der Gleichwertigkeit nach Beiblatt 2 · Aufbau und Anwendung von Wärmebrückenkatalogen · Simulation von Wärmebrücken · Aufbau und Anwendung des erweiterten KfW-Gleichwertigkeitsnachweises · Aufbau und Anwendung des KfW-Wärmebrückenkurzverfahrens

Das Seminar behandelt die Frage, wann und unter welchen Bedingungen welche Methode sinnvoll erscheint. Betrachtet werden die Einsparpotenziale der detaillierten Wärmebrückennachweise im Vergleich zu den pauschalen Ansätzen in Bezug auf den spezifischen Transmissionswärmeverlustkoeffizienten H’T, insbesondere auch unter dem Aspekt der verschärften Anforderungen an den zulässigen Transmissionswärmeverlust der zweiten Stufe der EnEV 2014/16 sowie der Planung von Effizienzhäusern. Hinweise und Tipps zur strukturierten Dokumentation und Nachweisführung runden das Seminar ab.

Die Veranstaltung wird auch für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet. Angaben zum Umfang der Anrechenbarkeit finden Sie in dieser Übersicht (pdf)


Referentin

Dipl.-Ing. P. L. Müller, Architektin

Kosten

160,-- EURO für Mitglieder der AKNW
320,-- EURO für sonstige Teilnehmer

  • Architekt/in
  • Innenarchitekt/in



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