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Seminar

Kostenermittlung, -kontrolle und -steuerung bei Freianlagen

V.-Nr.: 18 001 228
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ÄNDERUNG
Termin: Mi., 28.11.2018
Ort: Düsseldorf
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

Hinweis: Die Veranstaltung wurde aus organisatorischen Gründen auf Wunsch des Referenten vom 20.09.2018 auf den 28.11.2018 verschoben.

Spätestens mit Erscheinen der HOAI 2013 und der damit verbundenen, deutlichen Ausweitung der Leistungen zur Kostenplanung wurde deren Bedeutung im Zusammenhang der gesamten Planungsleistungen nochmals unterstrichen. Dennoch war es immer schon Aufgabe der Architekten aller Fachrichtungen, die Herstellkosten ihrer geplanten Bauwerke anzugeben, sowohl im Voraus wie auch im Nachhinein in Form der Feststellung der abgerechneten Unternehmerleistungen. In der Vorschau der Kosten liegt aber auch eine besondere Schwierigkeit begründet, insbesondere in einem frühen Stadium eines Projektes. Auf welcher Grundlage soll diese erstellt werden? Welche Genauigkeit ist zu erwarten bzw. wird mit welcher Konsequenz gefordert? Welche Methoden und Hilfsmittel gibt es dazu? Wie geht man als Planer mit den zusätzlichen Anforderungen gegenüber den Bauherren um? Beschränkt sich der Planer letztendlich auf die Erfüllung der Pflichten, die ihm im Rahmen der Leistungserbringung nach HOAI und anderer Vertragsgrundlagen auferlegt sind, d. h. Kostenermittlung und Kostenkontrolle? Oder fordert der Bauherr darüber hinaus eine aktivere Kostensteuerung über den gesamten Projektverlauf und begreift man als Planer dies als Chance, dem Bauherrn zusätzliche Leistungen zu seinem Vorteil wie auch zur eigenen Sicherheit des Architekten anzubieten? Worauf haben sich Planer gerade von Freianlagen in Zukunft ggf. auf der Grundlage einer überarbeiteten DIN 276 einzustellen? Bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen werden auch unterschiedliche Vorgaben bzw. Hilfen zur Kostenermittlung für Freianlagen, z. T. auch für Verkehrsanlagen, erläutert:

Kostenplanung nach DIN 276 Teil 1 Hochbau von 2008 sowie Teil 4 Ingenieurbauwerke von 2009 und Ausblick auf den Entwurf einer neuen einheitlichen DIN 276 ∙ AKS / Kostenberechnungskatalog Straßenbau ∙ Leistungen nach HOAI 2009 und 2013 ∙ Ergänzungen zur Kostenermittlung nach DIN 276 aus dem Bereich der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau ∙ Baukosteninformationsdienst BKI der Architektenkammern ∙ Baupreise der Dynamischen Baudaten auf der Basis des STLB Bau ∙ Erstellung und Pflege büroeigener Preisdatenbanken

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern mehr Sicherheit zu vermitteln gegenüber steigenden formalen und inhaltlichen Anforderungen einer Kostenplanung in der Landschaftsarchitektur. Doch es sollen auch darin liegende Chancen für den Planer aufgezeigt werden.


Referent

Prof. Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. L. Schegk, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner

Kosten

120,-- EURO für Mitglieder der AKNW
240,-- EURO für sonstige Teilnehmer

 

  • Landschaftsarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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