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Seminar

Die aktuelle EnEV — Aktuelle Anforderungen und weitere Entwicklung

V.-Nr.: 17 001 366
OK  Anmeldung
Termin: Mo., 18.12.2017
Ort: Düsseldorf - VHS
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

Schon lange liefert die Energieeinsparverordnung eine Fülle von mitgeltenden Normen als Berechnungsvorschriften für den öffentlich-rechtlichen Nachweis. Mit der am 18.11.2013 beschlossenen Änderungsnovelle zur EnEV wird eine neue Fassung der DIN V 18599 in Bezug genommen, die im Dezember 2011 erschienen ist und 2016 erneut novelliert wurde. Diese wird u. a. der Fortentwicklung technischer Neuerungen im Bereich der Anlagentechnik Rechnung tragen. Ziel ist es, in einer künftigen Verordnung die Anforderungen erneut zu verschärfen und EnEV und EEWärmeG zusammen zu führen.

Ganz gleich, ob Wohn- oder Nichtwohngebäude, ob Alt- oder Neubau - es wird künftig mehr denn je auf ganzheitliche Konzepte (Wärmedämm- und Dichtheitskonzepte, Wärmeversorgungs- und Lüftungskonzepte) ankommen. In diesem Zusammenhang sollte der Architekt beachten, dass zivilrechtlich mit den energetischen Aspekten abseits der EnEV auch Antworten im Hinblick auf den Komfort abverlangt werden.

Es wurde das Nachweisverfahren für den sommerlichen Wärmeschutz novelliert, und es gibt Neuregelungen im Bereich der Planung von Maßnahmen zur Minimierung von Wärmebrücken (DIN 4108 Bbl. 2). Nicht zuletzt ergeben sich Konsequenzen aus der Neufassung der DIN 4108-7 zur Planung und Ausführung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer luftdichten Gebäudehülle. In diesem Kontext luftdichter Wohngebäude stellt die DIN 1946-6 eine mögliche Planungshilfe zur Ermittlung der erforderlichen lüftungstechnischen Maßnahmen dar. Aber auch Maßnahmen über den Fensterluftwechsel werden vorgestellt.

Für den Bereich Bauen im Bestand ergeben sich aus der Verordnung keine energetischen Verschärfungen, jedoch zahlreiche Klarstellungen. Insbesondere in dieser Hinsicht sollte der Architekt allerdings Grundsätze zur Beurteilung kennen und in der Lage sein, Kosten- und Nutzenaspekte auf die zu erwartende verbleibende Nutzungszeit einschätzen können.

Das Seminar gibt einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen und wird Beispiele für die praktische Umsetzung liefern.

Die Veranstaltung wird auch für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet. Angaben zum Umfang der Anrechenbarkeit finden Sie in dieser Übersicht (pdf)



Referent

Dipl.-Ing. S. Horschler, Architekt

Kosten

130,-- EURO für Mitglieder der AKNW
260,-- EURO für sonstige Teilnehmer

 

  • Architekt/in
  • Innenarchitekt/in



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