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Seminar

Landesbauordnung NRW - Novelle 2017

V.-Nr.: 17 001 249
durchgeführt  durchgeführt
ZUSATZANGEBOT
Termin: Do., 06.07.2017
Ort: Düsseldorf - VHS
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

V.-Nr.: 17 001 255
durchgeführt  durchgeführt
ZUSATZANGEBOT
Termin: Fr., 11.08.2017
Ort: Dortmund
Zeit: 10.00-17.15
Ustd.: 8

Die Bauordnung BauO NRW wird novelliert. Wenngleich sich die rechtliche Grundsystematik dabei nicht völlig verändert, so bleibt trotzdem kein einziger Paragraf unangetastet. Viele Detailfragen werden vom Gesetzgeber neu geregelt und neu gefasst, so dass Architekten und Planer sich intensiv mit dem neuen Bauordnungsrecht auseinandersetzen müssen.

Nach Erklärung der neuen Koalitionspartner in NRW vom 16.06.2017 sollen Teile der im Dezember 2016 beschlossenen Novelle einer erneuten Prüfung unterzogen werden, der geplante Termin des Inkrafttretens soll dafür ausgesetzt werden. Ziel soll es sein, eine überarbeitete Landesbauordnung schnellstmöglich in Kraft zu setzen.

Ausgenommen hiervon sind die Regelungen zu den Bauprodukten und Bauarten, die am 28. Juni 2017 in Kraft getreten sind.

Das eintägige Seminar will einen Überblick über die gravierendsten Änderungen vermitteln, dabei wird auf die aktuellen Entwicklungen Bezug genommen.

Brandschutz: Eine wesentliche Änderung bezieht sich auf die Einführung der Gebäudeklassen und der Begrifflichkeiten nach der Musterbauverordnung (MBO). Damit wird endlich gewährleistet,
dass bundesweit ähnliche Standards im Bauwesen gelten. Es wurden aber auch europäische Regelungen in das Bauordnungsrecht übertragen. Zudem gibt es Erleichterungen insbesondere für den Holzbau.

Abstandflächen: Keine Novelle der BauO NRW erfolgt ohne Anpassungen im Abstandflächenrecht. Zahlreiche Einzelfragen wurden pragmatisch und zeitgemäß modifiziert.

Barrierefreiheit: Der Nachweis der Barrierefreiheit stellt das Bauwesen vor große Herausforderungen, die auch im Baurecht an Bedeutung gewinnen. Barrierefreies Bauen bedeutet nachhaltiges Bauen, da jeder jederzeit in die Lage kommen kann, auf Barrierefreiheit im eigenen
Umfeld angewiesen zu sein. Es geht um Menschen mit Behinderungen und ältere Mitbürger, aber generationsübergreifend auch um Familien mit Kleinkindern und um temporäre Immobilität.

Stellplatznachweis: Eine Kernfrage bei der Beurteilung von Bauanträgen ist stets der ausreichende Nachweis von PKW- und Fahrradstellplätzen. Die bisher bewährten Regelungen wurden hierbei zugunsten einer Kommunalisierung aufgegeben.

Genehmigungsverfahren: Vereinfachungen und Vereinheitlichungen gibt es bei zahlreichen formalen Aspekten der Genehmigungsverfahren, die Genehmigungsverfahren wurden gestrafft.

Referent

Bauassessor Dipl.-Ing. G. Thomys, Architekt und Stadtplaner

Kosten

100,-- EURO für Mitglieder der AKNW
200,-- EURO für sonstige Teilnehmer

 

  • Architekt/in
  • Innenarchitekt/in
  • Landschaftsarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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