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Kolloquium

Neues Wohnen im Bestand — Gelungene Beispiele der Umnutzung von Gebäuden

V.-Nr.: 17 001 214
OK  Anmeldung
Termin: Mi., 13.09.2017
Ort: Düsseldorf
Zeit: 18.00-21.15
Ustd.: 4

Nordrhein-Westfalen verfügt über einen großen Bestand an zum Teil historisch wertvollen Gebäuden, die ortsbildprägend oder aufgrund ihrer baukulturellen Qualität erhaltenswert sind. Ein Erhalt ist vor allem dann machbar, wenn langfristig wirtschaftlich tragfähige Nutzungen gefunden werden. Eine Form der Nutzung ist der Umbau zu modernen Wohnungen mit einem guten Wohnstandard. Solche Umnutzungsprojekte dienen dem Erhalt der Gebäude und können einen wichtigen wohnungs- und sozialpolitischen Beitrag leisten, um den dringenden Bedarf an zusätzlichem Wohnraum zu befriedigen. Insbesondere in Ballungsräumen mit wenigen Flächenreserven kann die Umnutzung von ungenutzten Nichtwohngebäuden zu Wohnraum eine sinnvolle Alternative zum Neubau darstellen.

Die Vielfalt an zu Wohnzwecken umnutzbaren Gebäuden ist groß: Bürogebäude, Kasernen, Kirchen, Klöster, Schulen, gewerbliche oder ehemals öffentlich genutzte Bauten aber auch Bunker lassen sich – mit zum sehr unterschiedlichem baulichen Aufwand – zu Wohnraum umnutzen.

Die bauliche Aufgabe ist anspruchsvoll und verlangt – mit Blick auf die Standards und Wohnungsgrundrisse im geförderten Wohnungsbau – solide Kenntnisse technischer Standards und ihrer Umsetzung ebenso wie einen behutsamen Umgang mit den ggf. denkmalpflegerischen Anforderungen bei Veränderungen des Bauwerks.

Von Seiten des Landes NRW wird die Umnutzung zu preisgebundenem Wohnraum mit zinsgünstigen Darlehen und hohen Tilgungsnachlässen für den Mehraufwand bei historisch wertvollen Gebäuden unterstützt. Deshalb kann die Umnutzung unter finanziellen Aspekten eine interessante Alternative zum Wohnungsneubau darstellen. Wie solche Projekte baulich und fördertechnisch umgesetzt werden können, wird an aktuellen Beispielen für die gelungene Umnutzung von unterschiedlichsten Bestandsimmobilien zu Wohnraum aufgezeigt

Hierbei werden insbesondere folgende Gesichtspunkte der Projekte dargestellt:
wesentlichen Planungsgrundsätze · Wohnungszuschnitte · Bestandsrestriktionen · Kostenkennwerte · Förderkonzepte mit Mitteln der Wohnungsbauförderung NRW


Referentinnen

R. Tölle, Referatsleiterin Bestandsförderung, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW
Dipl.-Ing. F. Proff, Architektin

Kosten

60,-- EURO für Mitglieder der AKNW
120,-- EURO für sonstige Teilnehmer

 

  • Architekt/in
  • Innenarchitekt/in
  • Landschaftsarchitekt/in
  • Stadtplaner/in



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